Systemunterbrechungen hohe CPU-Auslastung unter Windows 10

Wenn Sie in Windows 10 auf ein System mit hoher CPU-Auslastung stoßen, hilft Ihnen dieser Artikel, dieses Problem zu beheben.

Wenn Sie unter Windows arbeiten, werden einige Prozesse immer im Hintergrund ausgeführt. Diese Hintergrundprozesse sind hilfreich, um Programme und Anwendungen auszuführen, an denen Sie arbeiten. Wenn diese Prozesse nur wenig Systemressourcen wie CPU, Speicher, Festplatte usw. verbrauchen, müssen Sie sich keine Sorgen machen. Wenn diese Prozesse jedoch eine große Menge an Systemressourcen verbrauchen, müssen Sie diese beheben, um Ihren Computer zu schützen. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Systemunterbrechungen bei hoher CPU-Auslastung in Windows 10 beheben.

Systemunterbrechungen hohe CPU-Auslastung unter Windows 10
Hier ist die Auslastung natürlich nicht hoch, diese kann bei betroffenen Systemen aber locker zwischen 50% und 90% liegen.

Bevor Sie zur eigentlichen Lösung übergehen, fragen Sie sich möglicherweise, was eigentlich System-Interrupts sind. Und warum wird eine hohe CPU als Ressource verwendet? Zuerst beantworte ich diese Fragen und dann diskutieren wir die Lösung. Nun, die Systemunterbrechungen sind ein Systemprozess, der die Koordination zwischen Hardware und Software verwaltet. Wenn Sie an einer Hardware arbeiten, kann die Hardware normalerweise den gesamten Prozess überwachen. Wenn jedoch festgestellt wird, dass ein anderer Hardware-Begriff erforderlich ist, sendet es ein Interrupt-Signal an die CPU. Die CPU erhält diese Warnung und setzt den Prozess, an dem sie arbeitet, nach dem Speichern aus und reagiert dann auf das Interrupt-Signal. Dies ist eigentlich ein normaler Teil der Kommunikation zwischen Hardware und Software. Wenn Sie jedoch eine hohe CPU-Auslastung bei Systemunterbrechungen feststellen, stimmt diese Koordination nicht und Sie müssen sie beheben.

Hier ist also, was Sie versuchen können, um eine hohe CPU-Auslastung mit Systemunterbrechungen zu beheben.

Systemunterbrechungen hohe CPU-Auslastung unter Windows 10

1.) Sobald Sie das Problem erkannt haben, fahren Sie Ihr System herunter und starten Sie es neu. In den meisten Fällen sollte dies das Problem automatisch beheben.

2.) Manchmal kann ein veralteter Treiber die Ursache für dieses Problem sein. Versuchen Sie also, den Treiber neu zu installieren. Klicken Sie im Geräte-Manager mit der rechten Maustaste auf den Treiber und wählen Sie Deinstallieren. Klicken Sie dann auf Aktion > Nach geänderter Hardware suchen.

3.) Sie können auch versuchen, den Treiber auf die neueste Version zu aktualisieren. Wenn Sie bereits die neueste Version des Treibers verwenden, haben Sie versucht, ihn auf die vorherige Version zurückzusetzen.

4.) Wenn externe Geräte an das System angeschlossen sind, ziehen Sie vorübergehend den Netzstecker und prüfen Sie, ob das Problem dadurch behoben wird

5.) Führen Sie einen sauberen Neustart durch.

Etwas von dem oben genannten sollte Ihnen helfen, dieses Problem zu beheben.

Ich hoffe das ich Euch mit diesem Beitrag “Systemunterbrechungen hohe CPU-Auslastung unter Windows 10” weiterhelfen konnte. Gerne dürft Ihr auch einen Kommentar hinterlassen ob dieser Beitrag hilfreich war.

Was ist Intel® VROC?

Intel® Virtual RAID on CPU (Intel® VROC) ist eine neue Technologie für die Verwaltung von RAID-Volumes. Die Hardware-Architektur der neuen Prozessoren auf Purley-Basis ermöglicht die Verwaltung von NVMe-SSDs, die über PCI-Express-Lanes direkt mit dem Prozessor verbunden sind. Intel VROC bietet überzeugende RAID-Leistung, die das volle Potenzial von NVMe-Laufwerken freisetzt.

Was ist Intel® VROC?

Was ist Intel® VROC?

Intel® VROC ist eine RAID-Lösung, die speziell für NVMe-SSDs entwickelt wurde. Durch eine engere Anbindung der NVMe-SSDs an den Intel Prozessor wird ein wesentlich schnellerer Zugriff auf die Solid-State-Disks gewährleistet.

In dem folgenden Video erhalten Sie einen schnellen Überblick über die Thematik:

Was ist der größte Vorteil von Intel VROC?

NVMe-basierte SSDs werden direkt über PCI-Express-Lanes mit den Intel® Xeon® Prozessoren verbunden. Dadurch kann die volle Leistungsfähigkeit einer RAID-Lösung basierend auf NVMe-SSDs ohne die Verwendung eines herkömmlichen Hardware-RAID-Controllers aufgebaut und genutzt werden.

Ist Intel VROC ein Software- oder Hardware-RAID?

Intel VROC ist eine hybride RAID-Lösung und verfügt über Merkmale eines Hardware- und Software-RAIDs: Die Intel® Volume Management Device (VMD) Technologie ermöglicht es, bootfähige Raid-Systeme zu erstellen. Ebenfalls ist das reibungslose Einbinden und Abkoppeln (Hot-Swap) von NVMe-SSDs auf dem PCI-Express-Bus möglich, ohne dass das System heruntergefahren werden muss. Gleichzeitig werden CPU-Kerne verwendet, um RAID-bezogene Daten wie Paritäten zu berechnen.

Was ist das LED Management?

Das LED-Management unterstützt die Status-LEDs der in Servergehäusen verbauten Backplanes. Die LEDs blinken in verschiedenen Mustern, um die verschiedenen Stati der einzelnen Laufwerke im RAID-Array anzuzeigen. Das LED-Management ermöglicht eine einfachere Wartung und verhindert versehentliche menschliche Fehler.

Welche Grundvoraussetzungen müssen erfüllt sein?

Um Intel VROC nutzen zu können müssen gewisse Hardware-Voraussetzungen erfüllt sein. Sowohl Mainboard, CPU als auch Chassis müssen der aktuellen Purley-Plattform entsprechen. So wird auf dem Mainboard, neben OCuLink-Ports zum Anschluss der NVMe-SSDs, ein spezieller Raid Activation Key (VROC-Key) benötigt. Darüber hinaus muss das Chassis über eine für NVMe vorbereitete Backplane verfügen.

Varianten des Intel VROC Activation-Keys:

Standard-Key für alle NVMe-SSDs

  • RAID 0,1,10

Premium-Key für alle NVMe-SSDs

  • RAID 0,1, 5, 10

Premium-Key für Intel® NVMe-SSDs:

  • RAID 0,1, 5, 10
  • Ausschließlich mit Intel® NVMe SSDs verwendbar
  • preisgünstig

Können bereits bestehende Systeme mit Intel VROC nachgerüstet werden?

Bereits im Einsatz befindliche Server auf Grantley-Plattform (Xeon E5 v3 / v4) können nicht mit den oben genannten Funktionalitäten (Raid-Support, Hotplug) nachgerüstet werden. Um geeignete Systeme dennoch mit NVMe SSDs ausrüsten zu können, sind systemspezifische Nachrüst-Optionen verfügbar. Mittels AddOn-Karte können damit maximal 4 NVMe SSDs nachgerüstet werden. Kontaktieren Sie hierzu bitte im Vorfeld den technischen Support, um die Möglichkeiten einer Nachrüstung abzuklären.

Hauptvorteile:

  • entfaltet das volle Potential der NVMe-Technologie
  • weniger Unterbrechungen aufgrund von Wartungsarbeiten (Hot-Swap-Unterstützung)
  • unterstützt bootfähige RAID-Systeme
  • LED Management
  • kostengünstig und einfach

Weitere Informationen von Intel:

Intel® virtuelle RAID auf CPU (Intel® VROC)

Häufig gestellte Fragen zum Intel® virtuelle RAID auf CPU (Intel® VROC)

USB Anschlusstypen, Übertragungsgeschwindigkeiten und Alternate Mode

Universal Serial Bus (USB) – Anschlusstypen, Übertragungsgeschwindigkeiten und Alternate Mode

USB Anschlusstypen, Übertragungsgeschwindigkeiten und Alternate Mode

Seit der Einführung von USB 1.1 im Jahr 1998 gab es mehrere Revisionen, die immer höhere Übertragungsgeschwindigkeiten und mehr Leistung für Peripheriegeräte ermöglicht haben:

NameProtokollMaximale DatenübertragungsrateMaximale Nutz-Datenrate
Low-SpeedUSB 1.01,5 MBit/s> 1 MB/s
Full-SpeedUSB 1.112 MBit/s~ 1 MB/s
Hi-SpeedUSB 2.0480 MBit/s~ 35 MB/s
SuperSpeedUSB 3.05 GBit/s~ 450 MB/s
SuperSpeed+USB 3.110 GBit/s~ 1.100 MB/s
Thunderbolt3Thunderbolt340 GBit/s~ 5 GB/s

USB 3.0 wird zu USB 3.1 Gen 1

Seit Kurzem werden USB 3.0-Anschlüsse mit einer maximalen Datenübertragungsrate von 5 Gbps als USB 3.1 Gen 1 eingestuft. Die neuen USB 3.1-Anschlüsse mit 10 Gbps werden als USB 3.1 Gen 2 klassifiziert.

> USB 3.0 wird zu USB 3.1 Gen 1 (max. Datenübertragungsrate von 5 Gbps)
> USB 3.1 wird zu USB 3.1 Gen 2 (max. Datenübertragungsrate von 10 Gbps)

Verschiedene Formfaktoren von USB-Steckern

USB Anschlusstypen, Übertragungsgeschwindigkeiten und Alternate Mode

USB-Standard Typ C im Detail

Der seit 2014 erhältliche USB-Standard Typ C bringt wichtige Verbesserungen für die weit verbreitete USB-Schnittstelle mit. Der Typ C Anschluss erlaubt höhere Datenübertragungsraten und kann zum Laden von Mobilgeräten genutzt werden. Außerdem ermöglicht er sogenannte Alternate Modes, wodurch sich beispielsweise DisplayPort oder HDMI über das USB-Kabel realisieren lassen.

Der Anschluss USB Typ C sagt nichts über die Datenübertragungsraten aus, er ist lediglich ein Format für Stecker bzw. Kabel. Erst in Verbindung mit den Datenübertragungsprotokollen (USB 2.0, 3.0 und 3.1) wird die Geschwindigkeit des Typ C Anschluss festgelegt.


USB Typ C Alternate Mode

Der Alternate Mode ermöglicht die Abdeckung mehrerer Funktionen über ein einziges USB-Kabel mit Typ C Anschluss. Damit lässt sich ein Mobilgerät laden, Daten übertragen und Audio- und Videosignale (Typ C unterstütz dann DisplayPort oder HDMI) senden.

SteckerUSB-GeschwindigkeitDisplayPortMHLHDMIThunderbolt3
USB Typ A
USB Micro B
USB 2.0,
USB 3.0 oder USB 3.1
neinneinneinnein
USB Typ CUSB 2.0,
USB 3.0 oder
USB 3.1
optionaloptionaloptionaloptional*
* Wenn Thunderbolt 3, dann auch DisplayPort