ESET Dynamic Threat Defense erweitert die USA um ein neues Rechenzentrum

Gilt für: ESET Dynamic Threat Defense

Anfang Juni 2019 wird ESET Threat Defense-Server – West US (Kalifornien) – mithilfe eines abgestuften Rollouts aktivieren. Diese Änderung wirkt sich auf alle ESET Dynamic Threat Defense-Benutzer aus.

ESET Dynamic Threat Defense erweitert die USA um ein neues Rechenzentrum

Bis zum 17. Juni werden alle Benutzer zu Rechenzentren weitergeleitet, die vollständig auf GeoIP basieren. Jeder Benutzer wird zu dem Rechenzentrum weitergeleitet, das seinem geografischen Standort am nächsten liegt, entweder zu dem Rechenzentrum in Europa oder den USA. Wenn das nächste Rechenzentrum nicht verfügbar ist, wird der Datenverkehr zum anderen Rechenzentrum geleitet.

In den Rechenzentren von Azure werden keine analysierten Dateien gespeichert. nur Hashes der Dateien und die Ergebnisse ihrer Analysen. Die ESET-Zentrale (in der Slowakei) führt die gesamte Analyse durch.

  • Benutzer, die die Kommunikation über den Hostnamen (r.edtd.eset.com) auf ihren Firewalls zulassen oder die Kommunikation nicht einschränken, sind keine Maßnahmen erforderlich.
  • Benutzer, die ihre Kommunikation nach einer bestimmten IP-Adresse auf eine Whitelist setzen, müssen auf ihrer Firewall die IP-Adresse 13.83.244.211 hinzufügen / auf die Whitelist setzen.
  • Die vollständige Liste der IP-Adressen für EDTD finden Sie hier.

Benutzer, die diese Änderungen nicht anwenden, können bei der Weiterleitung durch das US-Rechenzentrum auf Probleme mit der Übermittlung der Analyseergebnisse stoßen.

Kontrolle aller Medien in Ihrem Netzwerk mit ESET Endpoint Security

Gerade für Unternehmen, die sensible Firmendaten verwalten, ist es essentiell, diese zuverlässig zu schützen. Gefahren kommen dabei nicht nur aus dem Internet, sondern auch aus dem eigenen Netzwerk – beispielsweise durch die Verwendung solcher Geräte, die Schadsoftware enthalten können. Die Medienkontrolle, Teil der Antiviren-Lösung ESET Endpoint Security des IT-Sicherheitsspezialisten ESET, unterstützt Sie deshalb dabei, externe Geräte in Ihrem Netzwerk flexibel und einfach zu steuern. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, wie Sie durch ESETs Medienkontrollfunktion Geräte blockieren und mit erweiterten Berechtigungseinstellungen festlegen, in welcher Form ein Benutzer auf diese Medien zugreifen darf.

Kontrolle aller Medien in Ihrem Netzwerk mit ESET Endpoint Security

Mit der Medienkontrolle externe Geräte steuern

Mithilfe der Medienkontrolle von ESET erstellen Administratoren Regeln, durch die der Zugriff bestimmter externer Geräte gesteuert wird. Dabei können Gerätetypen je nach Benutzer, Benutzergruppen oder auf Grundlage verschiedener Parameter wie Hersteller, Seriennummer und Modell sowohl zugelassen als auch gesperrt werden.

ESETs Medienkontrolle unterstützt folgende externe Geräte:

  • Datenträgerspeicher (Festplatten, USB-Speicher)
  • CDs/DVDs
  • USB-Drucker
  • Bildverarbeitungsgeräte
  • Serielle Ports
  • Netzwerke
  • Mobile Geräte

Wird ein entsprechendes Gerät eingefügt, öffnet sich ein Benachrichtigungsfenster und das Medium wird blockiert. Eine Ausnahme bilden Speichergeräte: Hier kann neben dem Zulassen und Sperren auch ein Lesezugriff gewährt werden.

Regeln für Medien mit unerwünschten Inhalten definieren

Unter Einstellungen → Erweiterte Einstellungen → Medienkontrolle lässt sich die Medienkontrolle in ESET Endpoint Security aktivieren. Anschließend können Sie Regeln definieren, nach denen bestimmte Geräte blockiert werden sollen. Zur Erstellung wählen Sie entweder manuell die zu filternden Parameter wie Gerätetyp, Modell oder Seriennummer oder Sie legen ein Medium ein und klicken auf “Auffüllen”. So übernimmt die Medienkontrolle die Daten des ausgewählten Geräts.

Um eine Regel manuell anzulegen, definieren Sie die folgenden Parameter:

  • Name: Benennen Sie die Regel zur leichteren Identifikation.
  • Gerätetyp: Wählen Sie im Dropdown-Menü den Typ des Geräts aus.
  • Aktion: Geben oder verweigern Sie dem entsprechenden Medium den Zugriff oder wählen Sie im Falle von Speichergeräten optional nur “Lesezugriff” aus.
  • Kriterientyp: Definieren Sie die Gerätegruppe oder das Gerät und verfeinern Sie Ihre Auswahl durch Kriterien wie Hersteller, Modell oder Seriennummer.
  • Logging-Schweregrad: Legen Sie fest, welche Informationen in welchem Umfang protokolliert werden sollen.
  • Benutzerliste: Beschränken Sie eine Regel nur auf bestimmte Benutzer oder Benutzergruppen. Unter “Bearbeiten” öffnet sich der Identitäts-Editor, in dem Sie einzelne Benutzer oder Gruppen auswählen können.

Sind diese Parameter festgelegt, wurde Ihre Regel aktiviert. Eine Übersicht aller Log-Einträge der Medienkontrolle finden Sie im Hauptfenster von ESET Endpoint Security unter Tools → Log-Dateien.

ESET kennenlernen

Sie kennen ESET noch nicht? Lernen Sie den Sicherheitshersteller und seine komplexen Lösungen kennen und beantragen Sie über uns eine kostenlose Testversion. Gerne beraten wir Sie persönlich – Sie erreichen uns telefonisch unter +49 (0)7331 946 12 49 oder per E-Mail.

Nach Veröffentlichung der Collections #1-5: Datenleaks mit ESET verhindern

Dass Hackerangriffe nicht ungewöhnlich sind, ist seit langem bekannt. Die Veröffentlichungen der sogenannten Collection # 1 sowie der Collections # 2-5 haben jedoch erneut ihren Umfang offenbart: Die Datensammlungen umfassen rund 2,2 Milliarden E-Mail-Adressen und Passwörter im Klartext, die sich aus vielen verschiedenen Elementen zusammensetzen Datenspitzen. Dieser Fall zeigt auch einmal mehr, wie wichtig es ist, sensible Daten und ganze Netzwerke zuverlässig zu schützen. Die Lösung: Zusätzlicher proaktiver Schutz durch 2-Faktor-Authentifizierung. Mit ESET Secure Authentication vom IT-Sicherheitsspezialisten ESET bietet genau das und sichert ihre Daten vor dem Zugriff Dritter.

Nach Veröffentlichung der Collections #1-5: Datenleaks mit ESET verhindern

Schnelle Übernahme von Online-Konten

Die Sammlungen 1 bis 5 bieten Milliarden von Kombinationen von E-Mail-Adressen und Passwörtern. Hacker nutzen sie, um durch automatisierte Anmeldeversuche auf eine Website zuzugreifen. So gelingt es ihnen ohne großen Aufwand, Konten in Web-Services zu übernehmen. Da viele Benutzer dieselbe Kombination aus Mailadressen und Kennwörtern für mehrere Dienste verwenden, fällt es Hackern oft sehr leicht.

Als ersten Schritt können Sie unter https://haveibeenpwned.com nachsehen, ob ihre E-Mail-Adressen in der Datenerfassung enthalten sind. Darüber hinaus sollten alle aktuellen Passwörter dringend geändert werden. Dennoch sind zuverlässige Schutzmaßnahmen unerlässlich, um in Zukunft vom Datendiebstahl verschont zu werden.

Doppelte Sicherheit dank Zwei-Faktor-Authentifizierung

Mit der ESET Secure Authentication können Unternehmensnetzwerke jeder Größe mit der Zwei-Faktor-Authentifizierung professionell gesichert werden – ohne dass sich die Mitarbeiter an die Spezifikationen gewöhnen oder Prozesse einhalten müssen. Die Lösung ist schnell und einfach zu installieren, einsatzbereit und vollständig an die Anforderungen des Unternehmens anpassbar. Zusätzliche Hardware ist nicht erforderlich.

Die Authentifizierung erfolgt ganz einfach über bereits verwendete Smartphones der Mitarbeiter. Zusätzlich zu ihrem Standardkennwort geben sie einfach ein Einmalkennwort ein oder bequemer eine Push-Nachricht und erhalten dann nur Zugriff auf Unternehmensdaten. Sicherlich können nur diejenigen, die das Recht dazu haben, auf die Daten zugreifen.

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Schutz für Unternehmen aller Größen mit den neuen ESET-Lösungen

Mit seinem umfangreichen Sicherheitsportfolio und mehr als 30 Jahren Markterfahrung zählt ESET zu den führenden Herstellern von IT-Sicherheitslösungen. Mit dem Release seiner neuesten Lösungen bietet der Security-Spezialist Ihnen nun zusätzliche Umsatzchancen, da diese noch genauer auf die einzelnen Zielgruppen zugeschnitten sind: Während sich die Enterprise-Lösungen an Endkunden mit mehr als 1.000 Endpoints richten, dienen die Cloud-Lösungen der noch besseren Verwaltung von bis zu 249 Lizenzen.

Schutz für Unternehmen aller Größen mit den neuen ESET-Lösungen

Professionelle Sicherheitslösungen jetzt auch für Enterprises

Mit der Portfolioerweiterung um die neuen Enterprise-Lösungen bietet ESET nun auch speziell für Großunternehmen ein verbessertes IT Security-Management. Die neuen Lösungen ermöglichen unter anderem die Vorhersage sowie transparente Auswertung von Bedrohungen, umfangreiche Reaktionsmöglichkeiten und Vorfallsanalysen:

  • ESET Threat Intelligence 1.11: dient als Frühwarnsystem, welches Unternehmen Informationen über aufkommende und akute Bedrohungen sowie Angriffsquellen bereitstellt
  • ESET Dynamic Threat Defense 1.0: cloudbasiertes Sandboxing, das durch tiefgehende Analysen eine Erweiterung zu regulärem Endpoint- bzw. Server-Schutz liefert
  • ESET Enterprise Inspector: gibt Einblick in die Unternehmensnetzwerke und ermöglicht so eine erweiterte Bedrohungserkennung sowie -behebung

Schützen Sie sich zentral per Cloud

Mit dem neuen ESET Cloud Administrator – kostenlos enthalten in jedem ESET Business-Account – verwalten Sie ESET-Lösungen zudem zentral in einer einzigen Cloud-Anwendung. Je nach Anforderung können Sie zwischen den Cloud-Bundles ESET Endpoint Protection Standard Cloud, ESET Endpoint Protection Advanced Cloud und ESET Secure Business Cloud wählen.

Die damit einhergehende Verwaltung von bis zu 249 Lizenzen ist dank Web-Zugriff von überall auf der Welt möglich. Ein weiterer Vorteil: Sie müssen die Server nicht selbst warten und konfigurieren. Der Cloud Administrator wird von ESET auf einem Server sicher gehostet. Dies bietet Ihnen finanzielle Einsparungen, maximale Flexibilität und Ihren einen lückenlosen Schutz nach gewohnt hohen ESET-Standards.

Schutz für Unternehmen aller Größen mit den neuen ESET-Lösungen

Gerne beraten wir euch vorab und beantworten deine Fragen – Ihr erreichen uns sowohl telefonisch unter +49 (0)7331 9461249 als auch via E-Mail.

ESET analysiert Backdoor bei Auswärtigem Amt und findet weitere Schwachstellen

Im März diesen Jahres wurde bekannt, dass ein Hackerangriff auf das Regierungsnetz des Auswärtigen Amtes stattgefunden hat. Cyberkriminelle der sogenannten Turla-Gruppe konnten fast im gesamten Jahr 2017 hochsensible Daten der Behörde stehlen, nachdem es ihnen gelungen war, über eine Backdoor in das Netzwerk einzudringen. Die Experten unseres Security-Herstellers ESET haben diese Hintertür kürzlich analysiert und weitere Betroffene identifiziert.

ESET analysiert Backdoor bei Auswärtigem Amt und findet weitere Schwachstellen

ESET beweist regelmäßig durch ausgereifte Lösungen und Analysen sein Fachwissen im Bereich der IT-Sicherheit. So haben ESET-Mitarbeiter die Backdoor untersucht, mit welcher die Kommunikation des Auswärtigen Amtes abgefangen wurde. Dabei fanden sie heraus, dass mindestens zwei weitere EU-Behörden und ein Rüstungskonzern von den Angriffe betroffen waren.

Funktionsweise der Backdoor

Mit Hilfe von E-Mails kommunizierten die Hacker mit den Zielrechnern und nahmen dabei Microsoft Outlook ins Visier, indem sie eine schadhafte PDF-Datei als Anhang versandten. Diese veranlasste den kompromittierten Computer dazu, eine Reihe Kommandos auszuführen, wodurch sowohl interne als auch externe Daten abgefangen und gespeichert werden konnten. Sobald der betroffene Mitarbeiter eine E-Mail erhielt oder verschickte, erstellte die Schadsoftware eine Log-Datei mit Metadaten wie Empfänger, Inhalt und Anhang. Diese wurde anschließend regelmäßig an die Turla-Hacker weitergeleitet.

Die Backdoor öffneten die Cyberkriminellen mit Hilfe eines DLL-Moduls, das an einer beliebigen Stelle der Festplatte abgelegt wurde. Dort fand ein manipulativer Eingriff an der Windows Registry statt und die Schadsoftware aktivierte sich bei jedem Outlook-Start mit. Der Vorgang geschah zu jeder Zeit unsichtbar im Hintergrund; genauso wenig waren die E-Mail-Nachrichten mit den manipulierten PDF-Dokumenten im Posteingang für den Geschädigten sichtbar.

Selbst wenn eine der verwendeten E-Mail-Adressen im Spam-Filter landete, behielten die Hacker weiterhin die Oberhand über die Hintertür. Denn: Theoretisch konnte jeder E-Mail-Account für einen Angriff herhalten, wenn der Angreifer das richtige Kommando zur Aktivierung der Backdoor kannte.

Eine detaillierte Analyse und weitere Erklärungen der Turla Outlook Backdoor finden Sie im Whitepaper von ESET, das Sie sich hier herunterladen können.

Schützen Sie sich mit ESET vor Cyberangriffen

Angriffe durch Hacker finden auf unterschiedlichsten Wegen statt und immer wieder kommen neue, ausgeklügelte Methoden hinzu. Dementsprechend ist es unabdingbar, dass Sie sich schützen. ESET bietet hierzu ineinandergreifende Sicherheitslösungen, die u.a. klassischen Antivirus, DSGVO-konforme Verschlüsselung und moderne 2-Faktor-Authentifizierung umfassen.

Gerne beantworten wir Ihnen vorab per E-Mail oder Telefon (+49 (0)7331 946 12 49).

Neue ESET Business-Lösungen veröffentlicht

Über vier Jahre Entwicklung stecken dahinter, nun wurden sie veröffentlicht: die neuen ESET Business-Lösungen. Perfekt auf die Anforderungen von Unternehmen zugeschnitten, bieten sie Ihnen zusätzliche Sicherheit und wappnen beispielsweise mit Hilfe des neuen Ransomware-Shields gegen moderne Verschlüsselungstrojaner, die schon vor dem Systemstart einen Angriff durchführen.

ESET steht seit mehr als 30 Jahren für Expertise im Bereich der IT-Security. Das Portfolio reicht von klassischem Antivirus und Mailserver-Schutz über DSGVO-konforme Datenverschlüsselung bis hin zur 2-Faktor-Authentifizierung. Zu den neu veröffentlichten Lösungen zählen:

Jede Lösung enthält eine Botnet-Erkennung, ein Ransomware-Shield und einen UEFI-Scanner. Diese Funktionen bieten Schutz vor Verschlüsselungstrojanern und solchen Bedrohungen, die versuchen, Systeme noch vor dem Systemstart anzugreifen. Zudem wurden automatische Produkt-Upgrades, zeitbasierte Einstellungen für die Medienkontrolle, Unterstützung von Office 365 in den Mail- und File-Security-Lösungen sowie ein verbesserter Phishing-Schutz bei den Sicherheitslösungen für Mailserver integriert.

Neues zentrales Management Center

Bisher war der ESET Remote Administrator die Schnittstelle und zentrale Verwaltungsoberfläche für alle installierten ESET Business-Lösungen. Dieser wird nun durch das ESET Security Management Center (ESMC) abgelöst, welches eine vollständige Netzwerktransparenz, Sicherheitsverwaltung und Berichterstellung über ein zentrales Dashboard bietet. Automatisierung unterstützt Sie außerdem bei wiederkehrenden und mehrfach auszuführenden Aufgaben.

Die neuen ESET-Produkte kennenlernen

Alle neuen ESET-Produkte erhalten Sie ab sofort bei uns. Gerne beantworten wir Ihnen vorab Fragen zu den Neuerungen und Funktionen. Sie erreichen uns via E-Mail oder Telefon (+49 (0)7331 9461249) – wir freuen uns, Ihnen weiterzuhelfen zu können!

Unzureichende Verschlüsselung persönlicher Daten in Deutschland

Verschlüsselung begleitet uns täglich. Eine von ESET in Auftrag gegebene Studie lässt nun aber aufhorchen. Etwa 85% der Deutschen wissen zwar, das Verschlüsselung notwendig ist. Trotzdem schützen sie ihre persönliche Daten nur unzureichend. ESET Security Specialist Thomas Uhlemann erklärt in einem Video, warum das Windows Passwort beispielsweise nur unzureichenden Verschlüsselungsschutz bietet.

Unzureichende Verschlüsselung persönlicher Daten in Deutschland

Wie halten es die datenschutzbewussten Deutschen wirklich mit der Sicherheit ihrer eigenen gespeicherten Daten? Vorsätzlich fahrlässig: So lautet das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des IT-Sicherheitsunternehmens ESET unter mehr als 5.000 Internetnutzern. Private Fotos, Rechnungen, Kontoauszüge oder Röntgenaufnahmen lagern bei jedem zweiten unverschlüsselt auf Datenträgern oder in der Cloud – quer durch alle Altersgruppen und Bildungsschichten. Und es kommt noch dicker: 12 Prozent der Befragten wissen nicht mal genau, ob sie Ihre Daten überhaupt schützen. Dabei ist Verschlüsselung acht von zehn Bundesbürgern eigentlich ein Begriff.

„Die Schere zwischen Kenntnis und Einsatz ist schockierend für eine Nation, die als datenschutzbesessen gilt. Die Pflicht zum Datenschutz gilt anscheinend nur für Firmen oder Behörden – wenn es um eigene Sicherheitsmaßnahmen für privaten Daten geht, fühlen sich Deutsche nicht verantwortlich oder nehmen möglicherweise das Thema nicht ernst“, sagt Thomas Uhlemann, Security Specialist bei ESET.

E-Mail kryptisch, Backup offen wie ein Scheunentor

Wenn die Deutschen Daten verschlüsseln, ist ihnen dies bei E-Mails am wichtigsten. (21 Prozent). Dahinter folgen Cloud-Dienste (19,2 Prozent) und Festplatten oder Wechselmedien (17,8 Prozent). Messenger, Backups oder Verzeichnisse spielen nur eine untergeordnete Rolle. „Die E-Mail-Kommunikation zu schützen ist wichtig. Aber Nutzer sollten unbedingt auch Inhalte in Cloud-Diensten, Backups und Festplatten verschlüsseln“, sagt Uhlemann. „Ist der Datensatz so geschützt, können Cyberkriminelle nicht mehr darauf zugreifen und Daten kompromittieren. Natürlich ist sichere Kommunikation wichtig – aber Nutzer nehmen viel mehr Schaden, wenn ihre gesamten Daten in falsche Hände geraten.“

Digital Natives sind keine Vorbilder

Wer glaubt, dass die mit den modernen Medien Aufgewachsenen sich vor den bekannten Gefahren am ehesten schützen, muss sich eines Besseren belehren lassen. Zwei Drittel der Generation Y (18-29 Jahre) verschlüsseln gar nicht oder nur einen geringen Teil. Die 30-39-Jährigen machen es nicht besser: Gerade einmal 31,7 Prozent dieser Altersgruppe codieren alle Daten oder den überwiegenden Teil. Im Vergleich zu Rentnern (ab 65 Jahre), denen fälschlicherweise mangelnde Sicherheitsmaßnahmen unterstellt werden, schneiden sogar beide Altersgruppen noch schlechter ab (31,8 Prozent).

Selbst ist die Frau – und sensibler als der Mann

Betrachtet man die Unterschiede zwischen Männern und Frauen, so beweisen beide Geschlechter ähnliches Wissen über Verschlüsselung und ähnliche Nachlässigkeit, wenn es um deren Anwendung geht. Zwar liegen die Männer knapp vorne, wenn es um das reine Wissen über die Begrifflichkeit geht – 88 Prozent von ihnen ist Verschlüsselung bekannt (im Vergleich zu 80% der Frauen). Dafür sind Frauen sensibler, wenn es um den Einsatz dieser Technik geht. 34 Prozent der Frauen geben an, mindestens einen überwiegenden Teil ihrer Daten mit geeigneter Software zu verschlüsseln. Damit haben sie die Nase leicht vorn im Vergleich zu den Männern (32,3 %) – und beweisen, dass Technikfragen nicht nur Männersache sind.

Fazit des Experten

„Unabhängig vom Alter oder Geschlecht ist es erschreckend, dass zwei Drittel der Nutzer praktisch keine privaten Daten verschlüsseln“, fasst Uhlemann zusammen. „Dies kann an einem Unterschätzen der Gefahren, scheinbar zu teuren oder aufwändigen Lösungen oder einfach an Bequemlichkeit liegen. Dabei steht heute schon kostengünstige und einfach nutzbare Software für die umfassende Verschlüsselung von Daten zur Verfügung, zum Beispiel als integrierter Bestandteil unserer ESET-Lösungen.“

Hintergrundwissen Verschlüsselung

  • Warum sollten Anwender verschlüsseln?

Datenskandale, Hacking-Angriffe, Ransomware oder Identitätsdiebstahl: Die Gefahren, denen Daten im Netz ausgesetzt sind, dürfte fast jeder kennen. Verschlüsselung ist zurzeit die wirksamste Methode, seine persönliche Daten vor fremden Blicken zu schützen. Im Falle des Datenverlustes- oder -diebstahls können Cyberkriminelle mit der Beute nichts anfangen. Privates bleibt gesichert – und zerstört gleichzeitig das Geschäftsmodell der digitalen Räuber.

  • Wie können sie das tun?

Es gibt eine ganze Reihe von Software-Lösungen, die kostengünstig und zuweilen sogar gratis im Internet erhältlich sind. Der Anwender kann sie leicht bedienen, die wichtigsten Aufgaben übernehmen die Programme sogar automatisch. Die Pro- und Enterprise-Versionen von Windows enthalten bereits mit „Bitlocker“ eine Verschlüsselung.

  • Was gilt für Handeltreibende und Unternehmen?

Ab dem 25. Mai 2018 müssen Handeltreibende und Unternehmen gespeicherte Informationen verschlüsseln – das verlangt die dann in Kraft tretende Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Bei Datenverlust ohne Verschlüsselung drohen drakonische Strafen, die existenzbedrohend sein können. Das gilt auch für Selbständige, die lt. Umfrage die Sicherung der Daten sträflich vernachlässigen.

ESET Faktencheck: Verschlüsselung

ESET hat im Rahmen der Studie „ESET Faktencheck: Verschlüsselung“ das Umfrageinstitut Civey beauftragt, 5000 Internutzer auf deutschsprachigen Online-Seiten zu befragen. Damit wollte der Sicherheitsspezialist herausfinden, ob und wie Anwender Verschlüsselung im Moment nutzen Diese Daten wurden im Zeitraum vom 13.04.-16.04.2018 erhoben, um möglichst aktuelle Informationen zu erhalten.

Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, wie Anwender ihre Daten richtig verschlüsseln, steht Ihnen ESET gern mit einem Gesprächspartner oder weiteren Informationen zur Verfügung.

Weiterführende Infografik mit den Studienergebnissen finden Sie hier:

Bildquelle: ESET, spol. s r.o.

Bildquelle: ESET, spol. s r.o.

Bildquelle: ESET, spol. s r.o.

Bildquelle: ESET, spol. s r.o.

Unzureichende Verschlüsselung persönlicher Daten in Deutschland
Bildquelle: ESET, spol. s r.o.

Bildquelle: ESET, spol. s r.o.

Bildquelle: ESET, spol. s r.o.

Bildquelle: ESET, spol. s r.o.

 

Quelle:

https://www.welivesecurity.com/deutsch/videos/unzureichende-verschluesselung-persoenlicher-daten-in-deutschland/

https://www.eset.com/de/about/presse/pressemitteilungen-1/pressemitteilungen/eset-studie-2018-deutsche-sind-verschluesselungs-muffel/