Aktivieren Sie die hardwarebeschleunigte GPU-Planung in Windows 10

In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie die hardwarebeschleunigte GPU-Planung in Windows 10 Version 2004 oder höher aktivieren können.

Microsoft hat das Windows Display Driver Model (WDDM) in Windows Vista eingeführt. Seitdem hat das Unternehmen dieses Modell in den nachfolgenden Versionen entwickelt. Das WDDM bot die Funktionalität der GPU-Planung. Die Planung bedeutet, dass jede Befehlsliste zur Ausführung durch die GPU in die Warteschlange gestellt wird. Wenn diese GPU-Planung die Verwendung von Hardware des Systems speziell für einige Funktionen anstelle von Software erfordert, wird sie als hardwarebeschleunigte GPU-Planung bezeichnet.

Mit Windows 10 Version 2004 führte Microsoft die hardwarebeschleunigte GPU-Planung im Betriebssystem ein. In Bezug auf die Zeitplanung kann Windows die Priorisierung weiterhin steuern und die App-Priorität im Kontext festlegen. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie die hardwarebeschleunigte GPU-Planung aktivieren oder aktivieren können.

Ihr System muss die folgenden Anforderungen erfüllen, um die Einstellung zu ermöglichen:

  • Die WDDM-Treiberversion sollte 2.7 oder höher sein.
  • Sie müssen Windows 10 Version 2004 oder höher verwenden.
  • Der Grafiktreiber, den Sie auf Ihrem System installiert haben, muss diese Funktion unterstützen. Sie können die Website Ihres Grafikkartenherstellers überprüfen, um diese Informationen zu bestätigen.

Aktivieren Sie die hardwarebeschleunigte GPU-Planung in Windows 10

Methode 1 – Verwenden der Einstellungen App

1.) Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Schaltfläche Start oder drücken Sie die Tasten Windows-Taste + X und wählen Sie Einstellungen.

2.) Navigieren Sie in der App Einstellungen zu System > Anzeige. Scrollen Sie hier nach unten bis zum Bereich Mehrere Bildschirme. Klicken Sie hier auf den Link Grafikeinstellungen.

3.) Aktivieren Sie unter Grafikeinstellungen die Option Hardwarebeschleunigte GPU-Planung.

Aktivieren Sie die hardwarebeschleunigte GPU-Planung in Windows 10

Methode 2 – Verwenden der Registrierung

Haftungsausschluss für die Registrierung: Es wird dringend empfohlen, zuerst einen Systemwiederherstellungspunkt zu erstellen, bevor Sie die Registrierung bearbeiten.

1.) Drücken Sie Windows-Taste + R und setzen Sie regedit in das Dialogfeld “Ausführen”, um den Registrierungseditor zu öffnen. OK klicken.

2.) Navigieren Sie im linken Bereich des Registrierungseditors zu folgendem Registrierungsschlüssel:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\GraphicsDrivers

3.) Doppelklicken Sie im rechten Bereich auf HwSchMode mit dem Namen Registry DWORD (REG_DWORD).

4.) Setzen Sie den Wert auf Wert als 2. Schließen Sie den Registrierungseditor und starten Sie Ihr System neu, damit die Änderungen wirksam werden.

Aktivieren Sie die hardwarebeschleunigte GPU-Planung in Windows 10

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Office365 SMTP-, POP3- und IMAP-Einstellungen

Heute haben wir einen weiteren Beitrag zum Office 365, genauer gesagt zu den SMTP-, POP3- und IMAP-Einstellungen. Das Office 365 Produkt wird immer beliebter und zieht in immer mehr Firmen ein. Begünstigt wird diese Entwicklung auch, durch das Abschaffen des Microsoft Small Business Server 2011.

Heute wollen wir euch die wichtigsten SMTP-, POP3- und IMAP-Einstellungen auflisten, falls Ihr euer Postfach noch über diese Weg anbinden wollt.

Office365 SMTP-, POP3- und IMAP-Einstellungen

Office365 SMTP-, POP3- und IMAP-Einstellungen

Hier diese Werte noch zum kopieren:

Posteingangsserver (POP): 

Servername: outlook.office365.com
Port: 995 (SSL)

Posteingangsserver (IMAP):

Servername: outlook.office365.com
Port: 993 (SSL) oder 143 (STARTTLS)

Postausgangsserver (SMTP):

Servername: smtp.office365.com
Port: 587 (STARTTLS)

Das waren dann auch schon die Office365 SMTP-, POP3- und IMAP-Einstellungen.

Alternativ könnt Ihr euch aber auch über den Outlook Web Access an eurem Postfach anmelden.

Outlook Web Access

Ruf dazu die folgende Webseite auf: https://outlook.office365.com/owa
Meldet euch dort mit den bekannten Zugangsdaten an.

Hier könnt Ihr die oben genannten SMTP-, POP3- und IMAP-Einstellungen abrufen für den Fall, dass Microsoft hier doch einmal eine Änderung durchführt. Um an diese Einstellungen zu kommen, öffnet Ihr die Optionen im Outlook Web Access. Diese ruft Ihr wie folgt auf:

Im Menü habt Ihr oben rechts diese Anzeige, dort klickt Ihr auf die Schrauben Symbol.

Anschließend öffnet sich die Einstellungen. Hier klickt Ihr im unteren Bereich auf “E-Mail”

Nun öffnen sich die E-Mail-Optionen. Die POP und IMAP Einstellungen findet Ihr unter “E-Mail” – “Konten” – “POP und IMAP”

 

Nachtrag vom 16.07.2020

Im Outlook Web Access haben sich die Strukturen etwas geändert.

Sie finden die Einstellungen nun unter:

Nach dem Klick auf “Alle Outlook-Einstellungen anzeigen” erscheint dieses Fenster

Office365 SMTP- POP3- und IMAP-Einstellungen

Hier werden nun die gewünschten Werte angezeigt. Es hat sich hier zwar nichts an den Servern geändert, aber die Struktur wurde hier von Microsoft überarbeitet.

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