Synology OpenVPN Verbindung funktioniert nicht

Bei einem unserer Kunden hatten wir das folgende Problem, dass die Synology OpenVPN Verbindung nicht richtig funktioniert hat. Wir möchten euch in diesem Artikel zeigen wie wir diesen Fehler beheben konnten.

Zum Einsatz kam eine Synology DS712+ mit der zu dieser Zeit aktuellen DSM 6.1.5-15254 Update 1 mit installiertem VPN-Server in der Version 1.3.6-2765.

Im VPN-Server wurde hier nur “OpenVPN” in der folgenden Konfiguration aktiviert.

Synology OpenVPN

Die Konfigurationsdateien wurden hier auch aus diesem Bereich exportiert und auf einem Microsoft Windows 7 Professional sowie Microsoft Windows 10 Professional Rechner im OpenVPN Client in der Version 11.4.0.0 hinterlegt.

Die VPN Verbindung konnte ordnungsgemäß mit dem dafür freigeschalteten Benutzer aufgebaut werden. Allerdings wurde folgender Fehler im Log ausgegeben:

Der an einen Systemaufruf übergebene Datenbereich ist zu klein. (code=122)

Die Auswirkung war, es konnten keine Daten über die VPN Verbindung übertragen werden. Weder konnte eine IP-Adresse angepingt werden noch konnte auf sie Synology über den Browser zugegriffen werden. Es wurden somit keine Pakete über die VPN-Verbindung übertragen.

Der Fehler wurde hier schnell gefunden. Dazu musste in der Konfiguration die Zeile:

Synology OpenVPN Verbindung

#comp-lzo durch
comp-lzo

ersetzt werden. Was soviel heißt, das die Komplimierung eingeschaltet wird.

Wieso dies hier nicht auch so in der Konfigurationsdatei eingestellt ist bleibt ein Rätsel, da in der VPN-Server Konfiguration die Komprimierung auf der VPN-Verknüpfung verwenden aktiviert ist.

 

Weizengrassaft Bar

Bei dem Projekt Weizengrassaft Bar haben wir eine Webseite mit Informationen zum Powerfood Weizengras erstellt. Wer von euch Wert auf eine gesunde Ernährung legt und seinem Körper etwas gutes tun möchte, der sollte sich diese Seite einmal anschauen. Auf der Seite gibt es zum Weizengras einige Informationen und Hintergründe. Dieses Projekt ist noch relativ neu, so dass hier in nächster Zeit noch weitere Seiten und Beiträge erscheinen werden.

Weizengrassaft Bar

Weitere Informationen erhält Ihr unter:
https://weizengrassaft.bar/

Aktuelle Informationen erhält Ihr auch auf der Facebook Seite:
https://www.facebook.com/weizengrassaftbar/

Windows Hello

Was ist Windows Hello?

Windows Hello ist ein biometrisches Authentifizierungsfeature, welches dem Nutzer ermöglicht, sich per Fingerabdruck-, Gesichts- oder Iriserkennung auf seinen Windows 10-Geräten anzumelden, ohne ein Kennwort eingeben zu müssen.

Windows Hello

Wo werden Microsoft Hello-Daten gespeichert?

Die von Windows Hello benötigten biometrischen Daten werden verschlüsselt nur auf dem lokalen Gerät gespeichert. Sie werden nicht verteilt oder an externe Geräte (z. Bsp. Server) gesendet. Dadurch haben potentielle Angreifer keine Möglichkeit, biometrische Daten von einem zentralen Punkt zu stehlen. Die Gesichtserkennung von Windows Hello gilt als sehr sicher, erfordert jedoch spezielle Hardware.

Welche Kamera ist für Windows Hello nötig?

Die Gesichtserkennung von Windows Hello funktioniert nicht mit herkömmlichen 2D-Kameras. Stattdessen ist eine Kamera mit Intels RealSense-Technologie notwendig, die auf Basis von Infrarot- und Tiefeninformationen ein 3D-Modell des Nutzerkopfes erstellt. Damit ist ein Überlisten der Gesichtserkennung beispielsweise mit einem Foto nicht möglich.

Anmeldung per Fingerabdruck

Um eine Überprüfung des Fingerabdrucks zu ermöglichen, muss das Gerät über Fingerabdrucksensoren verfügen oder ein entsprechendes Peripherie-Gerät verwendet werden.

Dynamic Lock

Dynamic Lock erkennt, wenn sich der Nutzer von seinem Windows 10 Gerät entfernt und sperrt automatisch den Account. Kehrt der Nutzer zu seinem System zurück, entsperrt sich das Windows-Gerät dank Windows Hello in Sekundenschnelle und der User kann seine Arbeit sofort wieder aufnehmen. Dieses Feature steigert die Nutzerfreundlichkeit um ein Vielfaches und schützt gleichzeitig das Gerät vor dem Zugriff Unbefugter. Voraussetzung ist die Aktivierung von Dynamic Lock in den Windowseinstellungen.

Funktionsweise von Windows Hello

Mit Hilfe eines Assistenten kann der Nutzer Windows Hello auf seinem Gerät einrichten. Während des Einrichtungsprozesses lernt das System die biometrischen Informationen des Nutzers. Außerdem muss der User eine persönliche Identifikationsnummer festlegen. Diese dient als Backup, falls die biometrische Authentifizierung fehlschlägt. Meldet der Nutzer sich auf seinem Windows 10 Gerät an, erkennt und authentifiziert ihn Windows Hello und der Zugriff auf das Windows-System wird gewährt. Weiter Informationen zur Funktionsweise von Windows Hello finden Sie hier

Mehrere Displays mit Multi Stream Transport Hubs (MST-Hubs) ansteuern

Multi Stream Transport Hubs

Multi Stream Transport Hubs (MST-Hubs)

Multi Stream Transport Hubs ermöglichen Ihnen je nach Produkt eine Signalverteilung auf zwei bis vier Displays. Durch die Nutzung des MST-Protokolls kann das Bild von einem einzigen DisplayPort- bzw. USB-Typ-C-Ausgang übertragen werden. Sie können sich für die Darstellung eines einzelnen Bildes über mehrere Monitore entscheiden z.B. für hochauflösendes Gaming oder Sie weisen jedem Display eine spezifische Applikation zu, um die Produktivität zu steigern. Alternativ besteht die Möglichkeit das Signal auf mehrere Displays zu klonen.

In der folgenden Tabelle haben wir Ihnen die technischen Daten und Features der verschiedenen digitalen Grafikports zusammengefasst (für MST-Hubs mit USB Typ-C-Uplink muss die Quelle den DisplayPort Alternate (ALT) Mode unterstützen)

NameDisplayPort 1.2DisplayPort 1.1aSL-DVIDL-DVIHDMI 1.4a
Bandbreite21,6 Gbps10,8 Gbps4,95 Gbps9,9 Gbps6,75 Gbps
Video-
Bandbreite
17,28 Gbps8,64 Gbps3,96 Gbps7,92 Gbps5,4 Gbps
Max. Auflösung4.096 × 2.1602.560 × 2.0481.920 × 1.2002.560 × 1.6001.920 ×
1.200
Audio-
unterstützung
JaJaNeinNeinJa
Embedded Application
Unterstützung
JaJaNeinNeinNein
In-Band Stereo-3D
Übertragung
JaJaNeinNeinJa
Multi-Stream-
Unterstützung
JaNeinNeinNeinNein

Die MST-Hubs mit Display-Port Ausgängen sind Dual-Mode-kompatibel (DisplayPort++). Es können also direkt Single-Link HDMI-, VGA- oder DVI-Signale ausgegeben und über einen passiven oder aktiver Adapter genutzt werden.

Die MST-Hubs mit drei oder vier Ausgängen unterstützen zudem die Advanced WideEye SerDes Technologie und sind somit in der Lage, Daten über lange Kabel mit niedriger Qualität verlässlich zu übertragen.

Ein mögliches Anwendungsszenario stellen zum Beispiel moderne Ultrabooks dar, die meist nur mit wenigen Anschlüssen aufwarten. So kann das Notebook beim Arbeiten im Büro bequem und schnell mit mehreren Displays verbunden werden.

Eine zusätzliche Software ist beim Einbinden der Hubs nicht notwendig, sie funktionieren problemlos per Plug and Play. Ab einer Nutzung von drei Bildschirmen arbeiten DisplayPort-MST-Hubs mit einer externen Stromzufuhr, während bei den MST-Hubs mit USB Typ C Anschluss die Power-Delivery-Funktion verwendet wird.

Multi Stream Transport Hubs

Almased Erfahrungen

Da das Thema Almased immer wieder in den Fokus rückt, haben wir hierzu eine eigene Webseite über Almased Erfahrungen erstellt. Auf dieser Seite stellen wir euch einige Informationen rund um die Almased Produkte zur Verfügung. Darüber hinaus stellen wir divserse Erfahrungsberichte online. Diese können uns gerne per Mail an mail@almasederfahrungen.de zugesendet werden oder kommentiert die bereits vorhandenen Berichte.

Almased Erfahrungen

 

Weitere Informationen erhält Ihr unter:
https://almasederfahrungen.de/

Aktuelle Informationen erhält Ihr auch auf der Facebook Seite:
https://www.facebook.com/almased.erfahrungen.blog/

Windows 10 Schnellstart im Detail

Windows 10 verfügt über eine integrierte Schnellstart-Funktion. Wird ein PC unter Windows 10 gestartet, absolviert das System normalerweise drei Phasen: Preboot, Initialisierung des Systems und der Treiber und abschließend das Starten der Anwendersitzung. Der Schnellstart optimiert die zweite Phase des Bootvorgangs. Wird der PC mit aktivierter Schnellstart-Funktion ausgeschalten, wird das Betriebssystem nicht vollständig heruntergefahren. Alle Programme werden geschlossen und der User wird abgemeldet. Der Zustand gleicht zu diesem Zeitpunkt in etwa jenem nach dem Einschalten des Gerätes. Diesen Umstand nutzt der Schnellstart: es wird die Datei hiberfil.sys erzeugt, welche diesen Status auf der Festplatte des PC speichert. Beim Neustart des Rechners wird der Kernel und die Treiber nicht neu geladen, was zur Zeitersparnis führt.

Windows 10 Schnellstart im Detail

Mögliche Probleme beim Schnellstart von Windows 10

Da der Schnellstart kein vollständiger Boot-Vorgang darstellt, können einige Probleme auftreten:

  1. Bei aktivierter Schnellstart-Funktion steht weniger Speicherplatz zur Verfügung, da die Datei hiberfil.sys meist mehrere Gigabyte Festplattenspeicher belegt.
  2. Beim Betreiben von Windows 7 und Windows 8/10 auf getrennten Partitionen auf einem System können Datenträgerfehler auftreten.
  3. hochfahren von Windows über sogenannte Magic Packets per Netzwerk (WOL, Wake on LAN) funktioniert nicht.
  4. Da die Treiber beim Schnellstart nicht neu geladen werden, können Probleme nach dem Start auftreten. (z. B. beim Tablet: Touch-Funktion oder WLAN arbeiten nicht korrekt)

Deaktivieren des Schnellstarts

  1. Rufen Sie über die Systemsteuerung die Energieverwaltung auf.
  2. Klicken Sie auf der linken Seite auf den Eintrag „Auswählen, was beim Drücken des Netzschalters geschehen soll“.
  3. Die Option zum Ändern des Startverhaltens ist vorerst ausgegraut.
  4. Klicken Sie an der oberen Stelle des Fensters auf den Eintrag „Einige Einstellungen sind momentan nicht verfügbar“. Dazu werden Administratorrechte auf dem PC benötigt.
  5. Nun sollte die Option „Schnellstart aktivieren“ änderbar sein und Sie können das Häkchen entfernen.

Kann mithilfe des integrierten Administratorkontos nicht geöffnet werden

Bei einem Kunden hatten wir unter einem Windows 10 Professional das Problem, dass beim öffnen von Bildern die Fehermeldung: “Fotos” kann mithilfe des integrierten Administratorkontos nicht geöffnet werden. Melden Sie sich mit einem anderen Konto an, und versuchen Sie es noch mal. angezeigt wird.

Das Problem bestand allerdings nicht von anfang an, so dass hier der Fehler mit hoher Wahrscheinlichkeit durch ein Windows Update verursacht wurde. In diesem Fall. Ist der Betreffende Benutzer in der Gruppe der lokalen Administratoren hinterlegt. Also Rechte wären hier auf jeden Fall vorhanden das betreffende Programm zu starten.

"Fotos" kann mithilfe des integrierten Administratorkontos nicht geöffnet werden. Melden Sie sich mit einem anderen Konto an, und versuchen Sie es noch mal

Diese App kann nicht geöffnet werden

“Fotos” kann mithilfe des integrierten Administratorkontos nicht geöffnet werden. Melden Sie sich mit einem anderen Konto an, und versuchen Sie es noch mal.

Das Problem lässt sich allerdings sehr einfach beheben. Dazu musst Du zusammen die Windows und X Taste drücken und dort “Eingabeaufforderung (Administrator)” auswählen und den folgenden Befehl ausführen:

reg.exe ADD HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\System /V EnableLUA /T REG_dWORD /D 1 /F

Hierbei werden Änderungen an der Benutzerkontensteuerung vorgenommen. Im Anschluss muss der Rechner neu gestartet werden um die Änderung zu aktivieren.

Nach dem Neustart sollte der Fehler: “Fotos” kann mithilfe des integrierten Administratorkontos nicht geöffnet werden. Melden Sie sich mit einem anderen Konto an, und versuchen Sie es noch mal” verschwunden sein.

Hier noch ein Link zur Erläuterung der Benutzerkontensteuerung

Was ist Intel® VROC?

Intel® Virtual RAID on CPU (Intel® VROC) ist eine neue Technologie für die Verwaltung von RAID-Volumes. Die Hardware-Architektur der neuen Prozessoren auf Purley-Basis ermöglicht die Verwaltung von NVMe-SSDs, die über PCI-Express-Lanes direkt mit dem Prozessor verbunden sind. Intel VROC bietet überzeugende RAID-Leistung, die das volle Potenzial von NVMe-Laufwerken freisetzt.

Was ist Intel® VROC?

Was ist Intel® VROC?

Intel® VROC ist eine RAID-Lösung, die speziell für NVMe-SSDs entwickelt wurde. Durch eine engere Anbindung der NVMe-SSDs an den Intel Prozessor wird ein wesentlich schnellerer Zugriff auf die Solid-State-Disks gewährleistet.

In dem folgenden Video erhalten Sie einen schnellen Überblick über die Thematik:

Was ist der größte Vorteil von Intel VROC?

NVMe-basierte SSDs werden direkt über PCI-Express-Lanes mit den Intel® Xeon® Prozessoren verbunden. Dadurch kann die volle Leistungsfähigkeit einer RAID-Lösung basierend auf NVMe-SSDs ohne die Verwendung eines herkömmlichen Hardware-RAID-Controllers aufgebaut und genutzt werden.

Ist Intel VROC ein Software- oder Hardware-RAID?

Intel VROC ist eine hybride RAID-Lösung und verfügt über Merkmale eines Hardware- und Software-RAIDs: Die Intel® Volume Management Device (VMD) Technologie ermöglicht es, bootfähige Raid-Systeme zu erstellen. Ebenfalls ist das reibungslose Einbinden und Abkoppeln (Hot-Swap) von NVMe-SSDs auf dem PCI-Express-Bus möglich, ohne dass das System heruntergefahren werden muss. Gleichzeitig werden CPU-Kerne verwendet, um RAID-bezogene Daten wie Paritäten zu berechnen.

Was ist das LED Management?

Das LED-Management unterstützt die Status-LEDs der in Servergehäusen verbauten Backplanes. Die LEDs blinken in verschiedenen Mustern, um die verschiedenen Stati der einzelnen Laufwerke im RAID-Array anzuzeigen. Das LED-Management ermöglicht eine einfachere Wartung und verhindert versehentliche menschliche Fehler.

Welche Grundvoraussetzungen müssen erfüllt sein?

Um Intel VROC nutzen zu können müssen gewisse Hardware-Voraussetzungen erfüllt sein. Sowohl Mainboard, CPU als auch Chassis müssen der aktuellen Purley-Plattform entsprechen. So wird auf dem Mainboard, neben OCuLink-Ports zum Anschluss der NVMe-SSDs, ein spezieller Raid Activation Key (VROC-Key) benötigt. Darüber hinaus muss das Chassis über eine für NVMe vorbereitete Backplane verfügen.

Varianten des Intel VROC Activation-Keys:

Standard-Key für alle NVMe-SSDs

  • RAID 0,1,10

Premium-Key für alle NVMe-SSDs

  • RAID 0,1, 5, 10

Premium-Key für Intel® NVMe-SSDs:

  • RAID 0,1, 5, 10
  • Ausschließlich mit Intel® NVMe SSDs verwendbar
  • preisgünstig

Können bereits bestehende Systeme mit Intel VROC nachgerüstet werden?

Bereits im Einsatz befindliche Server auf Grantley-Plattform (Xeon E5 v3 / v4) können nicht mit den oben genannten Funktionalitäten (Raid-Support, Hotplug) nachgerüstet werden. Um geeignete Systeme dennoch mit NVMe SSDs ausrüsten zu können, sind systemspezifische Nachrüst-Optionen verfügbar. Mittels AddOn-Karte können damit maximal 4 NVMe SSDs nachgerüstet werden. Kontaktieren Sie hierzu bitte im Vorfeld den technischen Support, um die Möglichkeiten einer Nachrüstung abzuklären.

Hauptvorteile:

  • entfaltet das volle Potential der NVMe-Technologie
  • weniger Unterbrechungen aufgrund von Wartungsarbeiten (Hot-Swap-Unterstützung)
  • unterstützt bootfähige RAID-Systeme
  • LED Management
  • kostengünstig und einfach

Weitere Informationen von Intel:

Intel® virtuelle RAID auf CPU (Intel® VROC)

Häufig gestellte Fragen zum Intel® virtuelle RAID auf CPU (Intel® VROC)

Windows 10 Fall Creators Update

Zum 17.10.17 wurde das Windows 10 Fall Creators Update gelauncht und geht nun wie üblich in die Verteilung. Je nach Einstellung werden Geräte demnach früher oder später über Windows Update auf die neue Version 1709 gehoben. Für all jene, die die Version 1703 aus dem Frühjahr bis dahin aufgeschoben hatten und über keine CBB oder LTSB Version von Windows 10 Pro verfügen, werden nun verpflichtet die 1703 einzusetzen.

Windows 10 Fall Creators UpdateIm Windows 10 Fall Creators Update gibt es wieder eine Reihe neuer Funktionen. Die Relevantesten laut Feedback der Kunden im Windows Insider Program sind dabei folgende:

  1. Verbesserte Gaming-Funktionen. Sie und bis zu 3 Freunde können mit Mixer auf Ihrem PC Streams in einer einzelnen Ansicht zusammenfassen. Außerdem können Sie für eine noch bessere Leistung ganz einfach über die Game Bar in den Game Mode wechseln.
  2. PDF-Dateien in Edge. Füllen Sie PDF-basierte Formulare in Microsoft Edge aus und erstellen Sie Notizen direkt in PDF-Dateien.
  3. Bessere Speicherverwaltung. Mit dem Windows 10 Creators Update wurde die Funktion hinzugefügt, nicht benötigte Dateien automatisch mit Storage Sense zu entfernen. Sie können nun auch einstellen, dass Dateien im Download-Ordner automatisch gelöscht werden.
  4. Ransomware-Schutzfunktionen. Windows Defender Antivirus verfügt jetzt über bestimmte Schutzfunktionen gegen gefährliche Apps und Bedrohungen wie WannaCry.
  5. Währungsumrechner im Rechner. Diese stark nachgefragte Funktion funktioniert sogar offline, wenn Sie auf Reisen sind.
  6. 6. OneDrive-Dateien auf Abruf. Greifen Sie im Datei-Explorer über die Cloud auf Ihre Dateien zu, ohne diese herunterzuladen und Speicherplatz auf Ihrem Gerät zu verbrauchen.

Mit dem Windows 10 Fall Creators Update wurden aber auch neue Versionen gelauncht:

Windows 10 S

Windows 10 S ist etwa eine spezifische Konfiguration von Windows 10 Pro, die eine vertraute, produktive und darüber hinaus sichere Windowsumgebung bereitstellt. Da ausschließlich Apps aus dem Windows Store verwendet werden und Sie mit Microsoft Edge auf sichere Weise browsen, sorgt Windows 10 S dafür, dass Sie jeden Tag sicher arbeiten können. Die von Microsoft ebenfalls propagierte Leistungsoptimierung des Betriebssystems konnte in Tests jedoch bisher nicht nachgestellt werden.

Windows 10 S wurde von Studierenden, Schülern und Lehrkräften inspiriert und zielt daher vor allem auf den Bildungsbereich ab, da insbesondere hier unerfahrene Endanwender aufgrund der Sicherheitsmerkmale geschützt werden. Es stellt jedoch ebenso eine Option für Windows-Kunden dar, die eine konsistente Sicherheit wünschen. Anders als bei Shape the Future bzw. Windows 10 Pro for Education ist hier der Bezug nämlich nicht zwingend auf den Bildungsbereich beschränkt. Es gelten jedoch hardwarespezifische Bestimmungen, sodass je nach Gerätewahl unterschiedliche Lizenzpreise aufgerufen werden.

Die ausschließliche Nutzung von Windows Store Apps sollte auch gegenüber dem Kunden in jedem Falle kommuniziert werden, da eben andere etwaig benötigte Anwendungen nicht installiert werden können. Hier setzt z. B. schon der Microsoft Browser Edge an, der die einzig sinnvolle Wahl über den Windows Store ist, denn Firefox oder Chrome werden im Store nicht angeboten. Zudem besteht nicht die Möglichkeit Windows 10 S in eine lokale Domäne einzubinden, sondern nur in ein Azure Active Directory. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Gegenüberstellung der Windows Versionen. Vorteilhaft ist in jedem Falle das von Microsoft angebotene kostenfreie Upgrade. So switchen Sie bequem bis Ende des Jahres über den Windows Store zu einem vollwertigen Windows 10 Pro!

Windows 10 Pro for Workstations

Windows 10 Pro for Workstations ist eine neue Windows-Edition mit einzigartiger Unterstützung von Hardware auf Serverniveau für anspruchsvolle geschäftskritische und rechenintensive Einsatzzwecke.

1. Arbeitsstation-Modus: Windows 10 Pro for Workstations verfügt über einen neuen Arbeitsstation-Modus, in dem die betreffenden Betriebssystemroutinen bei rechenintensiven Aufgaben und Softwareanwendungen mit aufwendiger Grafikverarbeitung so optimiert werden, dass ein merklicher Leistungsschub erzielt wird. In diesem Modus gibt es auch eine neue Task-Manager-Ansicht, in der erfahrene Benutzer die GPU-Nutzung verfolgen können und sicherstellen können, dass ihr High-End-PC die gewünschte Leistung auf höchstem Niveau liefert.

2. Belastbares Dateisystem: ReFS ist der Nachfolger von NTFS, eine der Hauptstützen von Windows in den vergangenen Jahren. Eine Erneuerung des Dateisystems war längst fällig. ReFS ist für Fehlertoleranz, den Umgang mit großen Datenmengen, automatische Korrektur und vieles andere optimiert und ist gleichzeitig abwärtskompatibel mit NTFS.

3. Schnellere Freigabe von Dateien: High-End-Arbeitsstationen werden oft für die Verarbeitung von großen Datenmengen eingesetzt. Windows 10 Pro for Workstations enthält eine Implementierung des SMBDirect-Protokolls, das R-DMA für über das Netzwerk verbundene PCs ermöglicht. Dies sorgt für eine erhebliche Steigerung des Netzwerkdurchsatzes und eine Reduzierung der Latenz. Zudem werden CPU-Zyklen freigesetzt, die für anderweitig verwendet werden können.

4. Erweiterte Hardwareunterstützung: Windows 10 Pro for Workstations verdoppelt die Unterstützung von physischen CPUs von zwei auf vier CPUs, wodurch sich die reine Rechenleistung von High-End-Computern verdoppelt. Die Unterstützung des Arbeitsspeichers wurde auf 6 TB erweitert.

Office 365 Mails werden nicht versendet

Heute möchten wir euch einen Lösungsansatz zeigen, wenn euer Microsoft Office 365 keine Mails mhr versendet.

Problem ist das folgende. Ihr habt ein Microsoft Office 365 Paket mit einem Exchange Postfach. Ihr könnt auf einmal keine Mails mehr versenden. Diese landen im Ordner “Entwürfe”. Die Nachrichten enthalten den Hinweis: “Ihr Nachricht wird gesendet, aber wir sind noch nicht ganz fertig. Versuchen Sie es in ein paar Minuten noch mal.”

Lösungsansatz 1:

Entzeiht einmal eurem Benutzer der von diesem Problem betroffen ist, die Office 365 Lizenz und wartet einmal mindesten 15 Minuten. Bevor Ihr hier die Lizenz wieder aktviert.

Achtung! Die Fehlermeldung, dass das Office Online nicht aktiviert werden könnt Ihr ignorieren, das hat keine Auswirkungen.

Lösungsansatz 2:

Hierzu müsst Ihr mit der PowerShell eingreifen.

# Verbindung zu Exchange Online:

Set-ExecutionPolicy unrestricted
Office 365 Mails werden nicht versendet

$UserCredential = Get-Credential

Office 365 Mails werden nicht versendet

$Session = New-PSSession -ConfigurationName Microsoft.Exchange -ConnectionUri https://outlook.office.de/powershell-liveid/ -Credential $UserCredential -Authentication Basic -AllowRedirection

Import-PSSession $Session

Die ausgegebene Warung kann ignoriert werden. Das hat im weiteren Verlauf keine Auswirkungen.

# Verschieben des Postfachs in eine andere Database:

New-MoveRequest -Identity user@domäne.de

Anschließend müsst Ihr euch für ca. 15 bis 60 Minuten gedulden, bis dieser Vorgang Abgeschlossen ist, entscheidet hierfür ist die größe der Datenbank. In dem Fall von 192,4 MB hat es ca. 10 Minuten gedauert. Einen Hinweis bekommt hier nicht angezeigt wenn dieser Vorgang abgeschlossen ist.

Ihr könnt euch jetzt einmal neu im Office365 Portal anmelden und dort über OWA oder über Euer Outlook eine neue Mail versenden. Hier sollte nun keine Fehlermeldung mehr generiert werden.

Wenn Ihr hier noch Mails in den Entwürfen habt, dann versendet hier die Mails einmal neu. Meine Erfahrung ist hier, dass diese Mails nicht automatisch vom System versendet werden.